Wenig Zeit für Feierlichkeiten zum 48. Geburtstag von Barack Obama

Der erste afro-amerikanische Präsident der Vereinigten Staaten – Barack Obama – feierte seinen ersten Geburtstag im Weißen Haus. Viel Zeit allerdings blieben dem Präsidenten und seiner Familie nicht für große Feierlichkeiten. Vielmehr sind die Probleme des Landes so groß, dass der 48. Geburtstag von Obama beinahe ein Arbeitstag wie jeder andere war.

Und so stand Barack Obama laut eines Berichtes von Süddeutsche-Online auch am 4. August früh morgens um 6 Uhr auf und machte sich an die Geschicke seines Landes. Kein großes Aufsehen, keine großen Geburtstagsüberraschungen, alles beinahe wie immer. Einzig zu einem außerordentlichen Mittagessen und einer Pressekonferenz mit Geburtstagstorte lud er sechzig demokratische Senatoren ins Weiße Haus.

Aber auch dabei ging es in erster Linie um Geschäftliches – in erster Linie die Gesundheitsreform und natürlich die Finanzkrise. Allzu große Festlichkeiten kann sich Obama gerade auch wirklich nicht erlauben, zu viel Gegenwind bläst dem Präsidenten der USA derzeit ins Gesicht. Seine Popularitätswerte sinken, und auch im Senat bekommt er zunehmend Widerstand zu spüren.

Vor dem Weißen Haus allerdings ließen es sich einige Anhängern nicht nehmen, Barack Obama zu seinem Geburtstag zu ehren. Schulkinder fertigten aus kleinen Perlen ein übergroßes Mosaik mit dem Bild des Präsidenten an und feierten. Ein Sprecher gab zudem bekannt, Obama und seine Familie würden am kommenden Wochenende auf dem Landsitz in Camp David den 48. Geburtstag nachfeiern.

Obama überrascht an seinem Geburtstag das Geburtstagskind Helen Thomas (89), Veteran-Reporterin des Weißen Hauses, die ebenfalls Geburtstag hatte:

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