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Wissenschaftler kritisieren Umstellung auf Sommerzeit

Die Zeitumstellung von Winter auf Sommerzeit steht diesen Sonntag wieder an und wissenschaftliche Stimmen kritisieren das Umstellen der Uhrzeit. Wie die Frankfurter Rundschau Online berichtet, sind es allen voran Chronoforscher die sagen, dass die Zeitumstellung für den Menschen eher schädlich als förderlich ist.

Der Körper verharrt nämlich noch eine lange Zeit in dem Biorhythmus der Winterzeit und kann sich bei vielen Menschen nicht an die Umstellung gewöhnen. Als Folge dessen passieren im Alltag Dinge, die ohne Umstellung vermeidbar gewesen wären. So gäbe es Untersuchungen, nach denen belegt ist, dass am Montag nach der Umstellung die Zahl der Verkehrsunfälle zunimmt.

Aber es sind nicht nur eventuelle Wahrnehmungsschwächen oder simple Müdigkeit, sondern kann sich auch vehementer äußern, wie der hessische Arzt Horst-Werner Korf zu berichten weiß: 'Die körperlichen Auswirkungen können bis hin zu vegetativen Störungen gehen, also Veränderungen von Puls und Blutdruck.'

Weitere Untersuchungen legen den Verdacht nahe, dass das nicht nur übergangsweise so ist, sondern der Körper die ganzen sieben Monate unter dem Veränderung zu leiden hat. Dabei sei auch der Großteil der deutschen Bevölkerung davon betroffen.

Also, wer am Montag nicht zu spät zur Arbeit kommen möchte, der sollte seine Uhr am Sonntag eine Stunde vorsetzen (bspw. von 10Uhr auf 11Uhr)... und wer das ignoriert, hat eine wunderbare Entschuldigung für die Verspätung... kann ja passieren...

Bild: Sarah (Flickr)

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