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Xynthia sorgt für Verwüstung und Tod in Europa

Für viel Verwüstung und zahlreiche Todesopfer sorgte am Wochenende das Sturmtief 'Xynthia' in Europa. Insgesamt starben 59 Menschen. Zahlreiche Autobahnen und Bahnlinien mussten stillgelegt werden. Die Schneise der Verwüstung zieht sich durch ganz Westeuropa.

Frankreich traf es am schlimmsten: 47 Menschen kamen durch Orkantief 'Xynthia' um's Leben. Der Grund dafür seien vor allem die Überschwemmungen der Atlantikküste, teilte das französische Innenministerium laut Welt online mit. Spanien und Portugal beklagen vier Todesopfer. Spanien meldet mit 228 Stundenkilometer auch den Geschwindigkeitsrekord des Orkans.

In Deutschlandstarben mindestens sieben Menschen, meistens durch umstürzende Bäume. Besonders tragisch ist der Tod eines zweijährigen Kindes, das in Südhessen in einen Fluss geweht wurde und nur noch tot geborgen werden konnte. Am heftigsten tobte 'Xynthia' in Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Neben den Todesopfern sorgte der Sturm auch für viel Verwüstung. Hausdächer wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt. Auf den Autobahnen musste der Verkehr stillgelegt werden, Zugfahrten und Flüge wurden abgesagt. Die finanziellen Schäden gehen in die Millionenhöhe. Die Europäische Union hat nun angekündigt, die Länder zu unterstützen, wo Orkan 'Xynthia' den größten Schaden angerichtet hat.

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