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Zsa Zsa Gabor soll von 'Dr. Tod' plastiniert werden

Frederic Prinz von Anhalt, 67-jähriger Ehemann von Zsa Zsa Gabor, will seine stark kränkelnde Frau von Leichenpräparator Gunther von Hagens plastinieren lassen. Die Hollywood-Legende liegt seit Mittwoch auf der Intensivstation der Ronald-Reagan-Klinik in Los Angeles. Die 93-Jährige träumte laut von Anhalt schon immer davon ewig jung zu bleiben. In der Körperwelten-Ausstellung könnte zumindest ihre jugendliche Schönheit tatsächlich Unsterblichkeit erlangen.

Der BILD-Zeitung erläuterte von Hagens: 'Ich würde Zsa Zsa Gabor als Ganzkörper-Plastinat posthum verjüngt in ihre ruhmreiche Vergangenheit zurückversetzen'. Damit könnte Zsa Zsa Gabor der Nachwelt erhalten bleiben und bei der Körperwelten-Ausstellung weltweit betrachtet werden. 'Durch die Ganzkörperkonservierung, die dem Körper durch Wasser- und Alkoholzufuhr wieder zu jugendlicher Elastizität verhilft, verbunden mit der Wegpräparation von alter, faltiger Haut und gezielter anatomischer Präparation ihrer markanten jugendlichen Gesichtszüge werde ich sie als Plastinat verjüngt präsentieren können. Vorzugsweise in einer ihrer typischen Posen', so der 'Dr. Tod' genannte Leichenplastinator.

Der ehemaligen Miss Ungarn und Sexsymbol der Nachkriegszeit könnten die Fans dank von Hagens so noch einmal zujubeln: 'Die Plastination, als fortschrittlichste Konservierungstechnik gekonnt eingesetzt, ist der körperliche Jungbrunnen, nach dem die Einbalsamierer der ägyptischen Pharaonen vergeblich suchten'. Noch während dem Todeskampf von Zsa Zsa öffentlich über eine Plastination zu sprechen, stieß jedoch nicht überall auf große Begeisterung. Dr. Tod aber ist bereit: 'So heiße ich den toten Körper von Zsa Zsa Gabor im Plastinationslabor, dem postmortalen Schönheitssalon der Moderne, willkommen.'

Quelle: focus.de
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