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Zugunglück in Buenos Aires: Überwachsungsvideo zeigt Crash

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Mittwochmorgen kam es in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires zu einem schweren Zugunglück, wobei nach neuesten Angaben 49 Menschen starben und 675 verletzt wurden. Die Regierung rief eine zweitägige Staatstrauer aus.

Im Bahnhof Once, im Westen der Hauptstadt, fuhr ein mit 800-2000 Passagieren vollbesetzter Zug mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde in den Bahnhof ein und rammte einen Prellbock.

Die Waggons haben sich bei dem Aufprall ineinander geschoben. Ein Bremsschaden wird als Ursache vermutet, allerdings behaupten Mitarbeiter der Betreibergesellschaft Sarmiento Line, dass der Zug die Werkstatt erst am Dienstag verlassen habe und die Bremsen gut funktionierten.

Die ersten Unfall-Aufnahmen der Überwachungskamera:

Viele Passagiere wurden in den demolierten Waggons eingeklemmt. Zur Bergung musste die Feuerwehr Schneidegeräte einsetzen. Die Verletzten erlitten vor allem Brüche, Quetschungen, Brustkorbprellungen und Schürfwunden.

Die Bergung und Versorgung der Verletzten:

Das ist leider nicht das erste Zugunlück in Argentinien: Erst im September 2011 hatte es ein schweres Zugunglück in Buenos Aires gegeben. Zwei Züge und ein Bus kollidierten damals, wobei elf Menschen getötet und mehr als 200 verletzt wurden. Und im Dezember 2011 wurden in einem Vorort von Buenos Aires 17 Menschen verletzt. 1970 verbucht das Land das schwerste Zugunglück mit insgesamt 200 Toten.

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