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Zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa

Zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa gibt es eine Gedenkmesse zu Ehren des 'Engels der Armen'. Am 26. August 1910 wurde Agnes Gonxha Bojaxhiu in Skopje, der Hauptstadt von Mazedonien geboren. Bereits mit 18 Jahren tritt sie dem Orden der Loreto-Schwestern bei und geht nach Kalkutta, um den Ärmsten der Welt zu helfen. Sie gründet eine eigene Schwesterngemeinschaft und wird schnell zum 'Engel der Armen', ein weltweites Sinnbild für humanitäre Hilfe und Mitgefühl.

Egal, ob an der Seite von mächtigen Politikern oder einen Sterbenskranken im Arm haltend, das Bild von Mutter Teresa mit Sari ist bis heute fest in den Gemütern verankert. Als resolute Ordensfrau soll sie außer drei Baumwollsaris und einem kleinen Ansteckkreuz nichts weiter besessen haben. Für ihren Herren und Jesus handelte sie und half den Ärmsten der Welt.

Trotzdem gab es auch immer wieder Kritik an ihrer Arbeit, der angeblich keine Hilfe zur Selbsthilfe beitragen würde. Dennoch ist ihr Orden 'Missionarinnen der Nächstenliebe' weltweit der einzige, der bis zum heutigen Tage wächst und, wie RP Online resümiert, mit fast 5.000 Schwestern in 130 Ländern missioniert. Im Jahr 1979 erhielt Mutter Teresa den Friedensnobelpreis, doch politisch engagieren wollte sich die Nonne nie. Demut und Fürsorge für die Armen waren ihre Leitprinzipien.

Im Jahr 1997 verstirbt Mutter Teresa und nach ihrem Tod tauchen einige private Briefe auf. Diese belegen, dass die sonst so entschlossene Nonne auch Zweifel an Gott hatte und mitunter von Einsamkeit geplagt worden ist. 2003 wurde sie von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen und zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa wird, wie AFP berichtet, in der indischen Metropole Kolkata eine feierliche Messe in Gedenken an den 'Engel der Armen' abgehalten.

Bild: ewtn.com

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